Warum sind große Waldbäume (z. B. Eiche/Buche) problematisch?

Große Waldbäume wie Eichen oder Buchen sind im Waldgarten problematisch, da sie eine enorme Höhe und Ausladungskraft erreichen. Langfristig würden sie durch ihren starken Schattenwurf das gärtnerische Leitbild gefährden, da die darunterliegenden Schichten aus Beerensträuchern und essbaren Stauden nicht mehr ausreichend Licht erhielten. Zudem verändern sie den Charakter der Anlage von einem produktiven Waldgarten hin zu einem klassischen Waldökosystem, was den Zielen des gemeinsamen Gärtnerns und der Nahrungsmittelversorgung entgegensteht.

Daher ist das Pflanzen von hochwachsenden und besonders ausladenden Bäumen wie Rotbuchen, Stieleichen oder Walnussbäumen ausdrücklich untersagt. Stattdessen setzt Ihr auf standortgerechte Obst- und Nussgehölze (z. B. Esskastanien oder kleinere Hochstämme), die sich optimal in das Mehrschicht-Prinzip einfügen und sowohl die Ernte als auch die biologische Vielfalt fördern.