Große Waldbäume wie Eichen oder Buchen passen nicht gut in einen Waldgarten, da sie eine enorme Höhe und Kronenausladung erreichen können. Langfristig würden sie durch starken Schattenwurf das gärtnerische Leitbild einschränken, da die darunterliegenden Pflanzenschichten nicht mehr ausreichend Licht erhielten. Zudem verändern sie den Charakter der Anlage von einem produktiven Waldgarten hin zu einem klassischen Waldökosystem, was den Zielen des gemeinsamen Gärtnerns und der Nahrungsmittelversorgung entgegensteht.
Daher ist das Pflanzen von hochwachsenden und besonders ausladenden Bäumen wie Rotbuchen, Stieleichen oder Walnussbäumen untersagt. Stattdessen setzen wir auf standortgerechte Obst- und Nussgehölze, die sich optimal in das Mehrschicht-Prinzip einfügen und sowohl die Ernte als auch die Vielfalt fördern.